Pelletheizung – Förderung

Immer mehr Menschen entscheiden sich für eine Pelletheizung. Das ökologische Heizsystem ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern kann auch auf lange Sicht Kosten reduzieren. Hinzu kommt die staatliche Förderung bei der Pelletheizung. Förderprogramme dazu gibt es bei der KfW Bank und zum Beispiel der BAFA. Ziel der Fördermaßnahmen ist vor allem, die Schadstoffbelastung zu verringern. Verbraucher können daher die unterschiedlichsten Förderprogramme für den Erwerb einer Pelletheizung nutzen. So gewährt die KfW Bank Investitionszuschüsse als auch vergünstigte Kredite. Zuständig dafür ist die Hausbank. Das BAFA Boni Programm bietet einen weiteren entsprechenden Zuschuss, der sich nach der Effizienz und der Anlage als solches richtet. Beide Programme lassen sich für die Pelletheizung kombinieren.

Seit 2012 stehen vor allem Pelletheizungen bei den Fördermaßnahmen im Fokus und werden sogar höher als zuvor bezuschusst. Ausgenommen hiervon sind jedoch Pelletöfen für die reine Warmluft. Grundsätzlich ist auch das Baujahr des Hauses bei der Antragsstellung entscheidend.

Pelletheizung – Voraussetzungen für die Förderung

In der Regel müssen die Häuser vor 2009 gebaut worden sein, damit die Förderung für Pelletheizungen genutzt werden kann. Zugleich müssen diese Häuser bereits ein Heizsystem besessen haben. Die Pelletheizung soll also nun eine Umstellung sein. Die Förderung einer Pelletheizung wird also dann gewährt, wenn der Austausch einer älteren Heizung erfolgen soll. Bei der Förderung einer Pelletheizung ist es ebenso relevant, wie hoch die Wärmeeffizienz ausfällt und welche Maßnahmen insgesamt zur Steigerung der Effizienz zu treffen sind.

Die Zuschusshöhe hängt von vielen Details ab. Gemäß BAFA Option beläuft sich diese auf 1.400 bis zu 4.000 Euro. Abhängig von den einzelnen Details und natürlich dem System der Pelletheizung. Weitere Bonusförderbeiträge sind aber durchaus möglich. Wichtig: Der Antrag auf Förderung der Pelletheizung muss vor Baubeginn erfolgen. Ansonsten wir der Zuschuss nicht gewährt. Zuständig ist in den meisten Fällen direkt die Hausbank. Von hier aus erfolgt auch der Bonitätscheck und die Festsetzung der Zinsen (sofern ein direkter Kredit beantragt wurde).

Hausbesitzer werden zu Maßnahmen gezwungen

Die Pelletheizung oder der Umbau zu erneuerbaren Energiequellen erfolgt in vielen Fällen aber keineswegs freiwillig. Ausschlaggebend hierfür sind die Regelungen und Maßnahmen der EU, die vielfach heftig kritisiert werden. So müssen zum Beispiel in wenigen Jahren fast 14 Prozent der Wärmeleistung aus erneuerbaren Energien erfolgen. Für viele Hausbesitzer ist das jedoch kaum durchführbar und ein finanzieller Kraftakt. Der Sinn dabei kaum verständlich. Fördermittel für Pelletheizung und Co. sollen hierbei helfen, die Ziele bis 2020 erreichen zu erreichen. Allerdings herrscht bis heute immer noch bei den Fördermaßnahmen ein so großes Durcheinander, das viele Heimwerker verständlicherweise überfordert sind. Insbesondere machen die Ausnahmen, die bei einer Förderung nicht möglich sind, zu schaffen.

Bild: Epic Beer-Flickr.