Haus als Altersvorsorge – Nicht für Jeden!

Einer der ältesten Ratschläge für die Altersvorsorge ist es, ein Haus zu bauen oder zu kaufen. Jedoch kann ein Haus viele Tücken mit sich bringen. Schätzt man den Wert so mancher Gebäude, dann muss vielleicht viel Geld investiert werden, damit ein Haus in einem guten Zustand bleibt. Und es gibt auch noch weitere Punkte, die ein Hindernis für die Altersvorsorge darstellen können. Denn auch ein vergleichsweise neues Haus verursacht Kosten. Und diese Kosten sind teils nicht zu gering. Eine Altersvorsorge kann natürlich durch eine Immobilie gesichert werden. Immerhin ist dann ein Dach über dem Kopf vorhanden und vielleicht kann ein Bereich eines Hauses einmal vermietet werden. Es gibt einige Möglichkeiten ein Haus als Altersvorsorge zu sichern.

Ein Haus als Altersvorsorge

Ein Haus trägt nach einer Anschaffung vielleicht noch eine Hypothek. Zunächst einmal muss ein Hausbesitzer sich darum kümmern, dass ein Haus wirklich in sein Eigentum übergeht. Zunächst einmal wäre es sonst nur ein Besitz. Im nächsten Schritt verliert ein Haus möglicherweise nach und nach seinen Wert. Es muss stets dafür gesorgt werden, dass mögliche Schwachstellen in einem ordentlichen Zustand gehalten werden. Hierfür wird eine Checkliste benötigt, die einem Hausbesitzer sagt, wo ein Gebäude altert und welche Bereiche stetig renoviert sein müssen. Als eine Altersvorsorge wirft ein Gebäude also Kosten auf. Solche Bereiche sind vielleicht das Dach, die Wärmedämmung für Fenster und Türen, die Wärmedämmung für die Wände oder ein Schutz gegen Einbrecher. Die Heizungsanlage eines Hauses muss gewartet werden und wird nach vielen Jahren sicherlich nicht mehr den aktuellen Energiebestimmungen entsprechen. Will ein Gebäude also einen Energiepass erhalten und darin positive Werte führen, muss beispielsweise die Heizung zu einem gegebenen Zeitpunkt erneuert werden.

Bei Zwischenfinanzierungen aufpassen

Wer finanzieren will, findet hier die größte Falle. Soll zum Beispiel vor dem Hauskauf per Kredit noch eine Kleinigkeit (z.B. Gebrauchtwagen, etc.) finanziert werden, klappt das meistens problemlos. Vergessen wird aber, das diese Finanzierung in der Schufa eingetragen wird und die Bonität belastet. Das hat Auswirkungen auf die Baufinanzierung. Denn dort steigen nun die Zinsen an und erhöhen insgesamt die Gebühren und Kosten. Ein Schutz davor bietet zum Beispiel ein Darlehen ohne Schufa, das eben nicht eingetragen wird und damit die Bonität nicht belastet. Auch dieser Punkt sollte unbedingt beachtet werden.

Was geschieht, wenn ein Haus zu alt wird?

Es gibt viele Möglichkeiten ein Haus aufzuwerten. So mancher Hausbesitzer schafft sich eine Solaranlage an, damit eine eigene Energieversorgung gewährleistet ist. Die Kosten hierfür tragen sich nach einigen Jahren von selbst. Jedoch altert ein Gebäude und wird vielleicht einmal so alt, dass es sich nicht mehr als Altersvorsorge lohnt. Es könnte dann eine Sanierung nötig werden, die aber viel Geld kostet. Dies ist etwa dann der Fall, wenn ein Gebäude von außen gestrichen werden muss und wenn es keine ausreichende Wärmedämmung gibt. Eine Altersvorsorge sollte möglichst sicher sein und selbst nicht noch Kosten verursachen. Schwachstellen an Gebäuden könnten einen großen Schaden anrichten. Sollte dies keine Rolle spielen, eignet sich ein Haus jedoch auch im Alter gut als Sicherung.

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