Gute Auftragslage: Maler München

Maler-MünchenWährend einige Branchen zunehmen über Auftragsrückgänge berichten, geht es dem Maler München besser als je zuvor. Alleine seit Anfang des Jahres kam es in München zu einer erhöhten Nachfrage und einem deutlichen Auftragsplus, der bereits über dem Niveau im Vorjahr liegt. Die Situation ist aktuell als wirklich gut zu bezeichnen. Die Auftragsbücher sind voll. Dabei steht der Maler München in der bayerischen Landeshauptstadt repräsentativ für viele andere deutsche Städte. Grund für den Auftragsboom im Handwerk sind aber mit Sicherheit auch die niedrigen Zinsen. Für Verbraucher lohnt es sich aktuell nicht, Geld zurück zu legen. Selbst mittelfriste Kapitalanlagen können derzeit nicht mit einer brauchbaren Rendite überzeugen. So bleibt nur, das Geld sinnvoll auszugeben. Was könnte da besser sein, als vor allem die Renovierungen und Sanierungen in der Wohnung oder im eigenen Haus voranzutreiben. Davon profitieren derzeit vor allem die Maler.

Nachfrage nach Auszubildenden nimmt zu
Auch die Nachfrage nach Auszubildenden nimmt im Maler- und Lackierer Handwerk zu. Wenn gleich jedoch, wie allgemein im Handwerk, es nicht einfach ist, junge Menschen für den Job zu begeistern. Die späteren Berufsaussichten nach der Ausbildung hingegen sind glänzend. Schon längst ist der Maler kein reiner Männerberuf mehr, auch wenn er nach wie vor durch diese in den Verbänden dominiert wird. Immer mehr Frauen interessieren sich für das Handwerk.

Zum Maler ausbilden lassen

3 Jahre beträgt die Ausbildungszeit, die bundeseinheitlich geregelt ist. Dabei handelt es sich um eine duale Ausbildung. Neben der reinen Ausbildung im handwerklichen Betrieb, erfolgt der weitere Unterricht an der Berufsschule. Auszubildende können sich im Maler- und Lackierer Handwerk zwischen 3 Fachrichtungen entscheiden.

  • Gestaltung und Instandhaltung
  • Kirchenmalerei und Denkmalpflege
  • Bauten- und Korrosionsschutz

Die Anforderungen an die zukünftigen Maler sind jedoch nicht zu unterschätzen, wie der Verband in München erklärt. Neben der kreativen und ästhetischen Ader, müssten Auszubildende selbstständig und unter Zeitdruck arbeiten können. Auch gute Mathematik Kenntnisse sind dringend von Nöten. Immerhin besteht die Arbeit nicht rein aus Streichen und Tapezieren, wir viele fälschlicherweise gerne annehmen. Für die eigene Karriere gibt es weitere Möglichkeiten. Auch ein Bachelor Studium kann abgeschlossen werden. Der Weg zum Meister ist durchaus üblich und wird von vielen Auszubildenden immer öfters ergriffen.

Das Geld und die Prüfungen

In der Ausbildungszeit muss eine Zwischenprüfung absolviert werden, die zumeist am Ende des zweiten Ausbildungsjahres stattfindet. Am Schluss steht dann die Gesellenprüfung. Finanziell sind die Ausbildungsjahre zwar als Mau zu bezeichnen, dennoch ist der Lohn mit anderen Ausbildungsbereichen vergleichbar. Nach der Ausbildung verdienen Maler rund 2.200 Euro brutto. Je nach Qualifizierung ist auch mehr drin. Insbesondere in Zeiten, wo Maler stark nachgefragt werden.

Bild: Tim Reckmann/Flickr.