Garantievorbehalt sinnvoll

Wer einen Handwerker für größere Aufgaben beauftragt, sollte immer einen Garantievorbehalt vereinbaren. In der Regel werden die meisten Handwerker diesen ablehnen. Dennoch bietet der Garantievorbehalt vor allem für den Kunden einen guten Schutz, treten nach der Fertigstellung Mängel auf. Haben Sie einen solchen Vorbehalt vereinbart, können Sie vom vereinbarten Lohn eine Summe als Sicherheit zunächst abziehen. Dabei beträgt dieser Abzug in der Regel 1 – 3 Prozent. Aber auch größere Abzüge können vereinbart werden. Der Abzug bei dem Garantievorbehalt wird dann erst später zur Zahlung fällig. Sollten sich dennoch Mängel nach der Abnahme zeigen, haben Sie als Kunden immer noch den Garantievorbehalt als Sicherheit.

Weiterer Vorteil

Aber nicht nur dieser Vorteil ergibt sich dabei. Auch der Beginn der Verjährung verschiebt sich mit dem Garantievorbehalt. Erst wenn die Restsumme gezahlt wurde, beginnt auch die Verjährung.

Viele Handwerker versuchen gerne statt einem Garantievorbehalt eine Gewährleistungsbürgschaft zu vereinbaren. Auch das ist ein gängiges Instrument. Dabei wird die Bürgschaft durch eine Bank gestellt. Sinn macht das aber nur, wenn dadurch für den Kunden keine weiteren Kosten entstehen. Und zum anderen ist genau zu beachten, wie die Bürgschaft gestaltet ist.

 

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