Estrich schwimmend verlegen

Ein Estrich weist viele Funktionen auf. Natürlich ist es der Boden, auf dem ein Mieter oder Eigentümer läuft. Dieser Untergrund dient aber noch viel mehr Zwecken. Denn der Estrich dämmt zugleich als isolierende Schicht und schützt gegen ungewollte Kälte. Darüber hinaus werden die Schritte auf dem Boden weniger laut im darunter liegenden Stockwerk gehört. Hierdurch entsteht eine Trittschalldämmung. Beim Estrich verlegen darf auf unterschiedliche Weise gearbeitet werden, wie etwa mit einem schwimmenden Verlegen. Estrich verlegen ist an sich nicht zu schwierig, sodass viele Heimwerker dies sogar selbst erledigen.

Einen Zementstrich anlegen

Beim Estrich verlegen gibt es auch die Optionen einen Zementstrich zu verlegen. Diese Variante bietet etwa Vorteile, wie eine
• einfache Verarbeitung,
• eine gute Wasserbeständigkeit bei Feuchtigkeit oder
• optimale Festigkeitswerte.
Estrich verlegen soll einfach und mit wenig Aufwand verbunden sein. So bewältigen dies auch Heimwerker. Für innen und außen werden solche Belege verwendet, die sich außerdem für unterschiedlichste Heizarten eignen. Dabei kann solch ein Boden jedoch nicht sofort mit einem Holzboden oder anderen Bodenbelegen belegt werden. Möchten Eigentümer diesen Estrich verlegen, müssen sie einen Monat warten, bis dieser belegreif ist. Und doch wird diese Variante in Deutschland besonders häufig verwendet, da die Anwendung so komfortabel ist.

Schwimmenden Estrich verlegen

Estrich verlegen ist dennoch mit einem gewissen Materialaufwand verbunden. Belohnt wird dieser Bodenbelag dann mit seinen positiven Eigenschaften. Nötig sind zunächst einmal der Estrich selbst, eine Grundierung, Randdämmstreifen, ein Abziehgerät, Schaufel, Kelle, Reibebrett, Stahlglätter und auch eine PE-Folie. Diese und einige weitere Dinge ermöglichen eine gute Arbeit. Die Randdämmstreifen erfüllen den Zweck, den Estrich von der Wand oder von Säulen zu trennen. Dieser darf dort nicht anliegen, damit eine Schalldämmung auch wirklich optimal verläuft. Die Folie wird außerdem als Sperrschicht verwendet. In einer Höhe von 45 Millimetern wird der Estrich verteilt und dann mit Brett und Wasserwaage so abgezogen, dass der Boden gerade wird. Mit dem Reibebrett wird diese Fläche dann geglättet. Estrich verlegen erfordert trotzdem zusätzliches Wissen. Denn wichtig sind hierfür auch Dämmfugen, damit die Fläche nicht die Wand berührt oder Abtrennungen zu Heizrohren im Boden. Diese Fläche ist empfindlich gegenüber bestimmten Spannungen, sodass Risse oder Einsenkungen entstehen können. Folglich sollte mit großer Sorgfalt gearbeitet und ausreichend Fachwissen gesammelt werden.