Bauen mit Gipsplatten: Wände schnell errichten

Trockenbau mit Gipsplatten ist einfacher als das Zimmern mit Mörtel und Steinen und bringt noch viele weitere Vorteile mit sich. Kein Wunder also, dass diese Methode immer beliebter wird, um Altbaumauern zu sanieren oder in Neubauten Wände einzuziehen.

Was sind Gipsplatten und woraus bestehen sie?

Gips alleine ist ein recht brüchiges und eher sprödes Material, das dank einer Ummantelung mit Karton bei Gipskartonplatten und als Mischung mit Zellulosefasern als Gipsfaserplatten aber zu einem äußerst stabilen Baumaterial wird. Letztere sind dabei etwas teurer als Gipskartonplatten, da sie besser Eigenschaften in Bezug auf Schalldämmung, Feuchtigkeit und Brandschutz besitzen. Beide Arten von Gipsplatten lassen sich aber sehr gut verarbeiten, rasch zuschneiden und für die unterschiedlichsten Bauzwecke einsetzen.

Die Vorteile von Gipsplatten auf einen Blick

Ein großer Vorteil von Gipsplatten ist, dass sie verhältnismäßig günstig sind. Auch haben sie ein recht leichtes Gewicht und lassen sich einfach mit einem Messer oder einer kurzen Säge zuschneiden. Ihre glatte Oberfläche ist die ideale Grundlage für Anstriche und Tapeten und das geringe Rissrisiko von Gipsplatten sorgt für Beständigkeit. Auch schaffen die Platten ein angenehmes Raumklima, da ihre offenen Poren bei kühlen Temperaturen die Raumfeuchtigkeit aufnehmen und sie bei höheren Temperaturen und geringerer Luftfeuchtigkeit wieder abgeben. Kurzum eigenen sich Gipskarton- sowie Gipsfaserplatten ideal für den schnellen und einfachen Trockenbau und sind dabei eine kostengünstige Alternative.

 

 

Bild: TAFE SA Electrical Engineering/Flickr.